Uncharted: Drake’s Fortune markierte 2007 den Beginn einer der ikonischsten Action-Adventure-Reihen der Videospielgeschichte. Als charmant-verwegener Schatzjäger Nathan Drake begibt sich der Spieler auf eine gefährliche Reise durch den Dschungel Mittelamerikas, auf der Suche nach dem sagenumwobenen El Dorado – angeblich im Erbe seines Vorfahren Sir Francis Drake verborgen. Doch wie so oft ist Nathan nicht allein auf der Jagd nach dem Schatz, und schon bald eskaliert die Expedition zu einem Überlebenskampf.
Das Gameplay kombiniert temporeiche Schießereien aus der Schulterperspektive mit akrobatischen Kletterpassagen und leichten Umgebungsrätseln. Dabei war Drake’s Fortune seinerzeit für seine filmreife Inszenierung, flüssige Animationen und nahtlose Übergänge zwischen Zwischensequenzen und Gameplay revolutionär. Vor allem die natürliche, humorvolle Chemie zwischen Nathan, der Reporterin Elena Fisher und Mentor Sully trug viel zur Identifikation bei.
Die tropischen Inselkulissen, detailreichen Ruinen und dramatischen Kamerafahrten schufen eine Atmosphäre, die stark von Abenteuerfilmen wie Indiana Jones inspiriert ist. Trotz kleinerer Gameplay-Schwächen im Vergleich zu späteren Teilen legte Uncharted 1 den Grundstein für eine ganze Generation cineastischer Erzählspiele.
Drake’s Fortune ist ein temporeiches, unterhaltsames Abenteuer mit Herz, Witz und einem Gespür für klassische Schatzsucherromantik – ein starker Auftakt für eine legendäre Reihe.
