Metroid Dread markiert die triumphale Rückkehr der klassischen 2D-Metroid-Reihe – und das nach fast zwei Jahrzehnten Wartezeit. Als direkter Nachfolger von Metroid Fusion schließt das Spiel die langjährige „Metroid“-Hauptstory rund um Kopfgeldjägerin Samus Aran ab und bringt gleichzeitig frischen Wind in das traditionsreiche Genre, das es einst mitbegründete: das „Metroidvania“.
In Dread verschlägt es Samus auf den geheimnisvollen Planeten ZDR, wo sie einem mysteriösen Notruf nachgeht und schon bald nicht nur auf alte Feinde, sondern auch auf eine neue, tödliche Bedrohung stößt: die E.M.M.I.-Roboter. Diese erbarmungslos jagenden Maschinen sorgen für eine bedrohliche Atmosphäre und verleihen dem Gameplay einen völlig neuen Survival-Touch. Doch Metroid Dread bleibt zugleich der DNA der Serie treu: schnelles, präzises Platforming, clevere Upgrades, ein verwinkeltes Kartendesign und das schrittweise Erschließen neuer Bereiche durch Fähigkeiten wie den Morph Ball oder den Grapple Beam.
Technisch beeindruckt das Spiel mit butterweichem 60-FPS-Gameplay, scharfen Animationen und einem düsteren Sci-Fi-Stil, der hervorragend zur Stimmung passt. Für Neulinge wie Veteran:innen ist Metroid Dread ein Meilenstein – und für viele der beste Beweis dafür, dass auch 2D-Spiele im modernen Gaming-Zeitalter noch Relevanz und Strahlkraft besitzen.
